Erwachsenenpädagogische Qualifizierung (EPQ)

Kursleiter/innen als Rückgrat der Volkshochschulen

Über 2.300 Kursleiter/innen bilden das Rückgrat der Volkshochschul-Arbeit in den 20 Mitglieds-vhs des Landesverbands Brandenburg.
Wollen Sie dazugehören? Haben Sie Lust, sich als vhs-Dozent/in auszuprobieren?

Dann fragen Sie in Ihrer vhs nach. Wir suchen vor allem Kursleiter/innen für Deutsch als Zweitsprache und für Grundbildung und Alphabetisierung.
Gern unterstützen wir Ihren Einstieg mit passenden Schulungsangeboten. Dazu erscheint jeweils im Juli und Dezember unser Fortbildungs- und Veranstaltungsangebot für das bevorstehende Halbjahr

Das Herzstück für den Einstieg in die Erwachsenenbildung ist die Erwachsenenpädagogische Qualifizierung der Volkshochschulen (EPQ).
Ziel
der EPQ ist die Sicherung der Professionalität von Weiterbildungsangeboten. Das Angebot richtet sich sowohl an neue als auch an erfahrene Kursleiter*innen mit Qualifizierungswünschen (Einzelmodule oder komplette EPQ). Hier finden Sie alles Wichtige im Überblick als Download.

Wie setzt sich die EPQ zusammen?

Das Einführungsmodule (6UE) beinhaltet ein Orientierungsgespräch, in dem der persönliche „EPQ-Fahrplan“ erstellt wird. Hier wird auch geklärt, inwieweit vorhandene Qualifikationen als Einzelmodule angerechnet werden können. Zudem ist das Kennenlernen der vhs als Lernort und Tätigkeitsfeld zentraler Bestandteil des Einführungsmoduls.

Im Basismodul (32 UE) steht die Weiterentwickelung pädagogischer und methodisch-didaktischer Basiskompetenzen im Fokus (Erwachsenenlernen, Kursplanung und -durchführung, Kommunikation, Feedback, Evaluierung).

Das Aufbaumodul (14 UE) umfasst spezielle Fortbilbungen, die fachlich orientierte Kompetenzen in selbst gewählter Richtung weiterentwickeln (wie Lernbegleitung, interkulturelle und medienpädagogische Kompetenzen, Vernetzung). 

Im Abschlussmodul (8 UE) soll der Beleg für die erworbenen Kompetenzen als Kursleiter*in erbracht werden, möglichst mit Nutzen für vhs oder den Landesverband und eigene Vernetzung (z.B. Impulsvortrag auf Dozentenkonferenz, Workshop beim Kursleiter*innen-Tag, Lernbegleitung/Kurs mit Konzept und Hospitation)

Wenn innerhalb von 3 Jahren mindestens 60 Unterrichtseinheiten (UE) aus dem Modulprogramm absolviert werden, schließt die Qualifizierung mit dem bundesweit anerkannten EPQ-Zertifikat ab. Nimmt man nur an Einzelmodulen teil, erhält man dafür eine Teilnahmebescheinigung.

Im Idealfall begleitet die ausgewählte vhs die Qualifizierung - andernfalls wenden sich Interessent*innen an den BVV (Ansprechpartnerin: Evelyn Dahme, Tel. 0331 – 200 66 93, dahme@vhs-brb.de und Claudia Löwenberg, loewenberg@vhs-brb.de ).

Aufbau der EPQ: als Download

Weitere Materialien für den Start in die vhs

In der Publikation "Kursleitung an Volkshochschulen" gibt das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung einen Überblick zur Rolle der vhs, beschreibt Lehrende und Teilnehmende, die vhs-Angebote sowie die Evaluation - für angehende Dozent(inn)en eine nützliche Orientierung (112 S.)!

Im Rahmen ihrer bundesweiten Zusammenarbeit haben die vhs-Verbände ein Kompetenzprofil für Kursleiter/innen erarbeitet. Es kann nach eigener Fasson genutzt werden und liefert Anhaltspunkte für eine Bewerbung.